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Donnerstag 06.05.04, 5:30 Uhr Unser erster Blick geht in Ginas Nistkasten und wirklich, das zweite Ei ist da, ohne dass Gina sich quälen musste. Die Ruhe vor Lukas und die täglichen Vitamine auf ihrem Futter scheinen ihr wirklich gut zu bekommen.
Lukas kann gar nicht so schnell in sich hinein fressen, wie er mit seinem durchgekauten Futter seine Äste füttert. Wir können uns gar nicht vorstellen, wovon Lukas lebt, wenn er sein gefressenes Futter wieder ausspuckt.
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Samstag 15.05.04 Heute haben wir etwas länger geschlafen und unsere Geier bekommen ihr Frühstück eine halbe Stunde später als sonst.
Da sie schon Terror machen, beeile ich mich beim Verteilen der Futternäpfe und achte kaum auf das Verhalten unserer Geier bis Georg feststellt, dass mit Robin etwas nicht stimmt.
Zuerst gehe ich davon aus, dass Georg sich etwas einbildet - er ist manchmal der kleine Panikmacher. Aber diesmal nicht, ->
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Robin sitzt auf Ninas Käfig und atmet ganz schwer, er weicht nicht vor meiner Hand zurück, was er sonst immer tut und versucht auch nicht danach zu schnappen. Nicht mal die angebotene Mandel interessiert ihn - er muss krank sein.
Wir beschliessen Robin zu fangen und in einem kleinen Käfig vor eine Rotlichtlampe zu setzen.
Obwohl Robin sehr lethargisch wirkt, ist das Einfangen mit einem Handtuch schwierig, er mobilisiert all seine Kräfte und versucht zu fliehen aber am Ende kriegen wir ihn doch.
Nach einigen Stunde unter Rotlicht geht es ihm schon etwas besser, er hat sich wieder bewegt, ein paar Töne von sich gegeben und Käse aus der Hand genommen.
Bis zum Abend lassen wir ihn mit Rotlicht in dem kleinen Käfig, danach darf er wieder zu Nina in die Voliere. Wir schauen alle paar Minuten nach ihm.
Eine halbe Stunde bevor zur Nacht das Licht ausgeht bekommen unsere Geier noch frische Ebereschenäste, ->
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